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Es werden Posts vom 2011 angezeigt.

Heckmondwike und die Fische

Vorgestern hatte ich das große Vergnügen eine englische Schule besuchen zu dürfen. Da Jenny dort unterrichtete war es ein leichtes wenige Stunden im Unterricht zu verbringen oder sich im Gebäude frei zu bewegen.

Es war die Heckmondwike Grammar School, die unter anderem die fünftbeste in England ist, und nun zu einer Akademie wird. Hier ein Google Snapshot:


So besuchten wir eine Klasse am Sprachentag: SchülerInnen lernen einen Tag lang eine komplett andere Sprache und Kultur kennen. Als Deutscher fand ich daher guten Anklang als "Ureinwohner" und Beispielgeber für die Aussprache.

Die Kinder der 7. Klasse nahmen das Deutsche wunderbar auf, und sangen dann auch später das Marry Poppins-Lied "Superkalifragi...", welches in meinen Augen schon recht schwierig ist.

Ich zähle mal kurz etwas auf:
Besucher müssen sich registrieren, bekommen eine Besucherkartefast alle Türen (in Fluren z.B.) werden mit Zahlencodes gesichertes besteht Uniformpflichtin der großen Halle darf nich…

England

Nun bin ich seit einigen Tagen in England. Die Fahrt nach Dünkirchen verlief gut, das Übersetzen mit der Fähre nach Dover ebenso. Daraufhin war auf englischem Boden, auf der Insel angekommen.


Jenny und ich verbrachten zwei Nächte in Whitstable, einer wunderbaren Gegend im Süden von England, gediegen an der Küste nach Norden gelegen inmitten einer wunderschönen Szenerie, komponiert einizig von der Natur und dezent garniert mit kleinen historischen Städten.

Bilder zu Whitstable

Wir entdeckten dort gar ein Restaurante, welches glutenfreies Essen anbot, welches super für Jenny war. Und die Austern waren auch etwas Neues:
sie waren OK, aber sie schmeckten salzig (Meerwasser oder so), nach Zitrone (mit welcher wir sie beträufelten) und hiernach erstmal nach nichts.
Die Konsistenz war wabbelig, aber nunja, ich zerkaute sie, konnte aber auch dann keinen Geschmacksnervenorgasmus erleben - nichts für mich.

An einem Tag liehen wir uns Fahrräder und unternahmen eine kleine Tour ins nahe gelegene C…

Meet the feebles

Gestern sollte der letzte Mathematikunterricht in meiner Klasse stattfinden. Schon letzte Woche fragte ich meine Klasse, was sie denn dann machen wollten, oder sie weiterhin Interesse an den binomischen Formeln hätten.

Natürlich wollten sie kein Mathe machen, sondern wir schon einmal mit DVD-Gucken frühstücken. Ich nahm also ein paar DVDs und meinen Laptop mit. Nebenbei habe ich dann immer mal wieder den Raum verlassen müssen, weil ich noch einen Schüler seine Abschlußarbeit nachschreiben ließ.

Meine SchülerInnen haben sich nicht für 'The Cat In The Hat' entschieden - ein brillianter Film, wenn man ihn in englisch guckt auf die Reime achtet.
Ebenso konnten sie sich 'Brain Candy' nicht vorstellen, welcher von Anti-Depressionsdrogen handelt, die einen in dem Zustand mental einfrieren, bei dem man am glücklichsten war - auch super!

Sie lasen den Rückentext der DVD:

"Trevor, die Ratte, Drogenhändler, Pornofilmer und Zyniker. Wynyard, der Frosch, aufgrund seiner Vietna…

Gewürze, Gewürze, Gewürze

Gewürze waren schon immer mein Ding und ich erinnere mich, wie mich meine Oma ermahnte: "Hör doch mal auf, Dein Teller ist schon ganz schwarz vom Pfeffer!"

Ich esse immer noch gerne pikant und als im Krankenhaus lag wegen meiner Bauchspeicheldruese, war es auch die Angst nie mehr wieder scharf essen zu koennen, die mich plagte. Zum Glueck war es dann aber kein Problem, meine Speisen mit Habanero-Chili zu wuerzen.
(Wusstet Ihr eigentlich, dass Cayenne-Pfeffer kein Pfeffer ist, sondern nur ein Chili-Mix?)

Allein wohnend dann wollte ich tiefer ins ganze Geschehen der Gewuerze einsteigen. Ein Freund hatte mir zu diesem Zeitpunkt schon ein leckeres vegetarisches Gericht mit Karottenstreifen, Zucchini und Gewuerzen wie Koriander, Korianderblaetter und Ingwer gezeigt; und ich hatte den Ingwer vorher fast nur als Tee getrunken - nun war er auch als Gewuerz in meinem Fokus.

Also bestellte ich mir dieses Buch:



Ich war schon vorher durch seine Kochsendungen auf Alfons Schuhbeck aufmerk…

Mixer, Pfeffer, Broccoli und Co.

chefkoch.de: 18.01.2011 / 21:22

Gestern war ich in der Stadt unterwegs, habe mir nicht nur
einen Filofax gekauft, sondern auch noch als Ziel mir einen Mixer zu
besorgen.

Nachdem ich dann mehr als eine halbe Stunde im Laden die Preise und
Leistungen verglich, mit meinen Beduerfnissen verglich, schlug ich zu
und erwarb einen Braun-Multimixer, einsetzbar als Stab, Kneter und
Ruehrer - es ging zwar besser, aber es geht ja immer besser, dann etwas
teurer.. und dann wieder etwas besser fuer etwas mehr Geld... ich zog
die Grenze und bin ganz zufrieden fuers erste.

Heute kam der Mixer auch zum ersten Mal zum Einsatz. Anstatt meine
Freundin eine Fertigsuppe essen lassen, bei der sie die
Weightwatchers-Punkte weiss, bereitete ich ihr eine leckere
Broccolisuppe mit Feldsalat - schoen fein pueriert; und bis auf die
Gemuesebruehe nahezu Null-Punkte diät-bezogen.
Abgeschmeckt hatte ich die Suppe mit frisch im Mörser zerkleinerten Pfeffer, etwas Majoran, Salz und Habanero.

In der Suppe war…

Keramikmesser und der schmale Grat einer Nudelmaschine

Moin ins Off der digitalen Welt,
ein Freund empfahl mir heute mir ein richtig gutes, und qualitativ
hochwertiges Kochmesser zu besorgen, woraufhin ich ihm entgegnen konnte,
dass ich seit laengerer Zeit ein grosser Fan der Keramikmesser bin.
Als Chemielehrer bringe ich meinen SchuelerInnen schon seit langem
bei, dass Salze aufgrund ihrer chemischen Bindungsart sehr robust und
stabil sind, und daher Einzug in unser Leben als z.B. Bremsscheiben oder
Kochmesser gefunden haben.

Mein Zwilling war mir immer viel Wert und auch damals achtete ich auf
scharfe Messer und zog sie gar uebers Leder, aber nun... so ein
Keramikmesser ist einfach toll. Ich haette nie gedacht, dass diese
Geraete wirklich so schwarf sind.

Es ist z.B. eine Heidenarbeit ein Rasiermesser scharf zu bekommen und
benutzt man Messer laenger, so geht der Grat einfach kaputt und eine
'Arbeitsschaerfe' zu erzeugen.... Keramikmesser und fertig - jene
Schaerfe haelt fuer eine Weile.

Und apropos Grat... der Kauf einer…

Das erste Mal Sushi

Moin aus Bremen an Euch alle!

Als wir einen weiteren Eintrag meiner Freundin von ihrer To-Do-Liste streichen wollten - einmal Sushi essen - stellten wir etwas fest: Sushi ist sehr lecker!
Wir waren gerade einkaufen in der Stadt, bummelten durch die Gassen
und entdeckten dann, dass Nordsee Sushi zum Mitnehmen im Angebot hatte.
Dieses erschien uns dann als Zeichen und so kam es dann ein wenig
spaeter zu unserer Sushi-Erleuchtung.

Ein paar Tage spaeter recherchierte ich stundenlang nach
Rezeptbuechern, denn fuer uns war es klar, dass wir es selber einmal
versuchen sollten; und erwarb folgende:

Sushi [Gebundene Ausgabe] von Hisayuki Takeuchi
das Buch ist einfach wunderschoen bebildert und die knappen 40 EUR
Investition zahlen sich aus, da man aufgrund der Aufmachung sehr viel an
Motivation gewinnt;
nicht zuletzt sind die Rezepte sehr ausfuehrlich
Schritt fuer Schritt beschrieben, wobei ich es etwas schade und
anstrengend finde, dass man Zutaten selber aus dem Text herauslesen
muss.…

Kaufen fuer die Muellhalde

Dieses Video ist natuerlich halb legal auf youtube, so denke ich mir mal, denn es ist eine ARTE-Produktion. Trotzdem hoffe ich, dass es online bleibt, denn es ist ein wirklich guter Bericht, den viele Leute sehen sollten.
Genauso wie ich wuetend wurde beim Gucken, so verstand ich auch den Antrieb, genauso wie man Krieg zuschreiben kann, dass er die Entwicklung in vielen Bereichen antrieb.
Aber die Gesellschaft sollte sich fragen, inwieweit wir an einem Wendepunkt sind, analog zum Wendepunkt der Arbeitszeiten im Zeitalter der Automatisierung, denn nicht alle Menschen der Erde koennen sinnvoll soviele Stunden am Tag wie bisher arbeiten.
Und brauchen wir wirklich alle paar Jahre neue Produkte? Sind unsere Ressourcen unwichtiger als das globale Voranschreiten? Teilt dieses Video, denn es ist SUPER!

Die Jugend und ihre Rituale

Sobald man in das entsprechende Alter gekommen ist, will man ausgehen, sich mit den Erwachsenen auf eine Ebene stellen. Man will auch etwas eigenes machen, seine Gruppe feiern und geniessen. Dies ist sicherlich eine Art der Initiation in die Gesellschaft, dass man einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht hat: die Erwachsenen muessen einem nicht immer Gesellschaft leisten, sich anbiedern, denn nun ist man geborgen in der eigenen Gruppe von Gleichgesinnten.

Die Jugend geht feiern und lernt auf diese Weise - oft durch Fehler - die Geflogenheiten des Lebens kennen. Es werden Kaempfe ausgetragen und Freundschaften geschlossen, natuerlich darf die Liebe dabei nicht fehlen, die erst die gewisse Geschmacksnote gibt, dass sich auch alle erlaben und satt werden.
Nun zaehle ich nicht allzuviele Lenzen, muss aber dennoch sagen, dass mir viele Rituale und Weisen der Jugend nicht mehr liegen. Einiges halte ich zB nicht mal laecherlich oder unangebracht, da es witzig und impulsiv ist, die Stimmun…

Alles nur im Kopf?!

Im Hintergrund laeuft Funk-Musik - James Brown mit Sex Machine - und im Ruecken liegt eine Waermflasche gegen den leicht schmerzenden Ruecken. Hier in Bremen ist gerade die Breminale. Gestern konnte ich eine nette Jazz-Funk-Band sehen und konnte natuerlich nicht widerstehen, mich dort zu bewegen.
Seit Ferienbeginn bin ich nun fast jeden Abend los: in den letzten 9 Tagen 7 Abende tanzend verbracht. Da kommen eine Menge Beobachtungen zusammen. Es ist spannend andere Menschen zu beobachten, sie blicken, tanzen, flirten, Spass haben zu sehen; aber vor allem ist es ansteckend, wenn sie Spass haben, im speziellen bei Musik - live oder nur vom DJ aufgelegt.

Das Stichwort ist schon gefallen und so kann man die Frage formulieren, was denn eigentlich ansteckend wirkt?

Oder auch: warum lassen wir uns so schnell und leicht von anderen Menschen in unserer Stimmungslage beeinflussen?

In der Systemtheorie wird vertreten, dass wir ein Teil eines Systems sind und ganz genau wie Wertheimer schon schrie…

Dontyoudarenottobeaware...

... sage ich Euch mit einem Schmunzeln auf meinen Lippen.

Ich werde hier als Bitch von Google öfter mal kleinere Beiträge veröffentlichen, die so kunterbunt sind wie das Leben und meine Interessen selbst.

Als Bitch von Google bezeichne ich mich deshalb, da ich nun total abhängig von diesem Unternehmen bin, welches ich vorher immer durch Implementierung eigener Seiten gemieden habe. Aber darauf habe ich einfach keine Lust mehr, die Software hat mich schonn so oft hängen gelassen, sei es joomla, modx, wordpress oder wie sie alle heißen, so dass ich mir dachte:
wtf.. nun blog ich halt hier, und guck, ob so die Buchstaben schneller und öfter ins Internet kommen, denn ich möchte ja schon, dass Ihr da draussen mich alle nackend sehen könnt ;)


Als nächstes werde ich einfach ältere Beiträge online stellen, die so irgendwann schon mal veröffentlich wurden, Datum usw. sind dabei egal.

Viel Spass beim Lesen!